Information: Zuneigung für den Teufel
Master -- 08. Okt 2005
Zuneigung für den Teufel so läßt sich ein Rolling-Stones-Titel übersetzen, der namensgebend für den SYMFORTD-Mythos und für das von mir kreierte war Fantasy-Mystery-Rollenspiel war.
Nun mag die eine oder der andere (oder umgekehrt) vermuten, auf diesen Seiten ginge es um schwarze Messen, bösartige, geheime Riten, schwarze Magie...
Wer so denkt, hofft oder im Auftrag des Herrn unterwegs ist, liest auf eigene Gefahr weiter.
Der Teufel, für den hier Zuneigung gezeigt wird, ist Goethes Mephisto (im Faust) am ähnlichsten, der von sich sagt: Ich bin der Geist, der stets verneint!
Nun hat der Teufel in den monotheistischen Religionen immer die Rolle des Bösewichts.
Schon die Vertreibung aus dem Paradies wurde ihm angelastet.
Wer diese Paradies-Vertreibungs-Geschichte kennt, mag kurz über die wesentlichen Verbrechen der Verführers der Menschheit nachdenken. Was wird ihm angelastet? Er hat Adam und Eva überredet eine Frucht vom Baum der Erkenntnis zu essen. Fortan konnten die Menschen frei denken, hatten darüber hinaus freien Sex.
Prompt kam auch gleich die mahnende Stimme:
Was habt Ihr getan?
Und schon war das schlechte Gewissen da, das fortan von den Mächtigen von Kirche und Staat geschürt wird.
Am heftigsten ging es während der Hexenverfolgung zu.
Wenn der Teufel für freies unabhängiges Denken und Sex ohne Scham steht, hat er dann nicht Sympathy, zu deutsch Zuneigung verdient?