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 Abenteuer: Braunschweiger Schelmin 

Master -- 22. Jul 2006

andere Fantasy-Systeme Die Braunschweiger Schelmin war ein Fantasy-Award, an dem der Autor dieser Seiten beteiligt war: Als Mit-Initiator, als Jury-Mitglied und als Leiter des Kinder und Jugendzentrums Roxy, in dem das Fantasy-Treffen mit Preisverteilung stattfand.
Das gilt für die Treffen und Awards 1993, 1994 und 1996. Im Jahr 1998 war ich sozusagen anderweitig beschäftigt.
Schön festzustellen, dass es die Bücher im Drachenland-Verlag und denselben noch gibt. Der Verlag war damals als Verleger, seine Besitzer als Juroren aktiv. Näheres findet Ihr unter DrachenlandSchelmin -

Den Buch Prinzenmacher entnehme ich folgende Information über die von uns - der Jury - damals aufgestellten Kriterien:

Die Bewertungskriterien, die von der Jury festgelegt und an die interessier-
ten Autoren ausgegeben wurden, faßten  die  Vorstellungen  in  folgende
Worte:

Humorvoll, schelmisch

Bitterernste Geschichten führen erfahrungsgemäß schneller zu handgreiflichen Auseinandersetzungen als solche, in denen auch, gelacht oder denen Wut und
Rachegefühle nicht durch die  Handlung  entwickelt werden. Gefragt waren deshalb schelmische Problemlösungen wie Fallen oder Gefahren, die im Höchstfall Unannehmlichkeiten oder leisem Spott verbunden sind.
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Gewaltfrei

Die Bedrohung ist ein festes Element des Rollenspiels. Durch die damit verbundene Angst wird die Spannung des Spiels aufgebaut, die ihm den unvergleichlichen Reiz verleiht. Gewaltlose
Problemlösungen sind jedoch oftmals weniger schnell in den Köpfen der Spieler als deren Hände am Schwertknauf. Die Autoren sollen daher im Abenteuer Wege vorzeigen, die kämpferische Auseinandersetzungen umgehen und die Spannung dabei nicht vernachlässigen.

Völkerverständigend

Keine fremde Rasse ist automatisch ein Feind.  Orks,  Trolle  oder Echsenmenschen können auch von Spielern als Charaktere übernommen werden. Keinesfalls sollten die Abenteuer Menschengruppen insbesondere Randgruppen - pauschal beschreiben oder auf sie Vorurteile
anwenden, Zum Ausdruck gebrachtes Verständnis für andere Völker wird positiv beurteilt,

Logisch, klare Spieleiteranweisungen und gute Pläne

Die Abenteuer sollten eine nachvollziehbare und eine spielbereite Handlung aufweisen. Dazu
gehören auch ausreichende Hintergrundinformationen für den Spielleiter sowie erläuternde Karten von spielrelevanten Räumlichkeiten.
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Die Preisträger 1993 – 1996 -

1993

Dietmar Krah, Heiligenroth
Platz 1: „Die Prinzenmacher“ -
Marcus Kühn, Münster
Platz 2: „Schatten über Bärenfels“ -
Armin Schmiegel, Oldenburg
Platz 3: „Rüdigers Flucht“ -
1994

Marcus Schäfer, Kusterdingen
Platz 1: „Lorang“ -
Gunther Löbach, Braunschweig
Platz 2: “Stein der Dunkelheit“ -
Oliver Zielinski, Oldenburg
Platz 3: „Magisches Erbe“ -
1996

Gunther Löbach, Braunschweig
Platz 1: “Die Zeit ist aus den Fugen“ -
Marcus Meyer, Braunschweig
Platz 2: “Kauschkonias Rache“ -
Claudia Warmers, Kempen
Platz 3: „Die Legende von Tar’Akel“ –

Dem Buch "Die Prinzenmacher" entnehme ich den  folgenden Text zu den Entscheidungen 1993:
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Die eingegangenen Manuskripte wurden von mehreren Mitarbeitern des  Jugendamtes sowie des Drachenland-Verlages gelesen und eingehend studiert. Es stellte sich sehr schnell heraus, daß die Erwartungen, die die Veranstalter an die Abenteuer gestellt hatten, um einiges übertroffen wurden.
Nur sehr wenige der am Wettbewerb beteiligten Werke wurden schnell aussortiert, viele hingegen tummelten sich im "oberen Mittelfeld" und auf den ersten Rängen. Es zeigte sich auch,
daß die Befürchtungen der Jury, daß es zu grundsätzlich verschiedenen Urteilen kommen und die Meinungen über die Umsetzung der Bewertungskriterien  weit  auseinandergehen  würden,
unberechtigt waren. Der gemeinsame Nenner war, nachdem ohne vorherige Absprache geheim die Stimmen abgegeben worden waren, überraschend groß: die ersten fünf Plätze hatte bei-
nahe jeder mit den gleichen Manuskripten belegt.
Ein Abenteuer, das aufgrund seiner Anlage  nicht als reines Rollenspielszenario angesehen  werden  konnte, fiel bei der Wertung deshalb zwar nur auf  einen unbedeutenderen  Platz, erhielt aber wegen seiner guten Ausführung. der ausgeprägten Friedfertigkeit sowie des Aufbaus, der es auch
Nicht-Rollen Spielern ermöglicht, das Abenteuer zu spielen, einen vom Drachenland-Verlag  gestifteten  Sonderpreis.
Das Abenteuer  von  Dinah Schmidt (Mainz) trägt den Titel "Das Geheimnis der schwarzen Bibliothek" und wird in einem Sonderband der Traumreisen-Reihe  veröffentlicht.
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Auch dieses Buch ist noch zu erwerben siehe hier .


Anmerkungen zu den Geschichten werden mit diesem Artikel verlinkt.
Die o. a. Liste stammt von einem Download von DrachenlandSchelmin
Das Bild enstammt dem Band Die Prinzenmacher -
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